Rekordteilnahme: An der Viertel-Millionen-Grenze gekratzt

© Elisabeth-Gymnasium Eisenach
Hochmotiviert dabei: Schüler beim Informatik-Biber

Das Interesse an Informatik ist an deutschen Schulen ungebrochen. Der Informatik-Biber erreicht mit 248.092 Schülerinnen und Schülern an 1.381 Schulen eine Rekordteilnahme. Das bedeutet einen Zuwachs von rund 30.500 Wettbewerbern im Vergleich zum Vorjahr. „Der Informatik-Biber ist ein hervorragendes Instrument, um die Attraktivität des Fachs Informatik zu steigern“, erläutert Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF), die Grundidee des beliebten Wettbewerbs.

Informatik-Biber national und international beliebt
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des als Breitenwettbewerb für die Jahrgangsstufen 5-13 konzipierten Informatik-Bibers kommen aus allen Bundesländern sowie aus 19 deutschen Schulen weltweit. Die Deutsche Schule in Lissabon war mit 365 Teilnehmenden im Ausland 2015 am stärksten vertreten, gefolgt von der Deutschen Schule in Shangai mit 359 Teilnahmen. Fleißig gebibert wurde unter anderem auch in Abu Dhabi, in Johannesburg, Teheran, Washington oder Oslo. Der Mädchenanteil ist 2015 mit 43,7 Prozent erneut erfreulich hoch. Mit 58.615 Teilnehmerinnen und
Teilnehmern ist Bayern absolut am stärksten vertreten, an Platz zwei mit 50.556 Teilnahmen liegt Nordrhein-Westfalen. Relativ zur Gesamtschülerzahl gesehen wurde in Mecklenburg-Vorpommern am
meisten gebibert, knapp dahinter liegt Sachsen.


Biber trotzt dem Trend: Mehr Teilnehmer bei allgemein sinkenden Schülerzahlen
Ob es nun um Freunde-Fotos im sozialen Netzwerk geht, um die Sicherheit von Passwörtern oder um die Umverteilung von Wasser auf verschiedene Behälter – mehr Schüler denn je starteten beim Informatik-Biber 2015 und stellten sich praxisnahen Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Seit seiner Premiere im Jahr 2007 verzeichnet der Wettbewerb alljährlich neue Rekordzahlen, und das bei allgemein sinkenden Schülerzahlen.

Interaktiv Informatik-Probleme lösen
Es sind vor allem die Aufgaben, die den Informatik-Biber so attraktiv machen. Die Themen sind lebensnah und aktuell, die Bearbeitung ist zunehmend interaktiv. Die Kinder und Jugendlichen können oft direkt sehen, wie sich ihre Ideen auf die Lösung auswirken. Für die Teilnehmenden ist es pure Motivation, wenn sie am Bildschirm mitverfolgen können, wie sich die Lösung entwickelt. „Mit dem Informatik-Biber gelingt es uns, das Interesse an Informatik sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Schulen selbst zu verstärken,“ erklärt Dr. Wolfgang Pohl.

2016 bibern auch die Grundschulen
Der Erfolg beflügelt die Ideengeber. Nach einem erfolgreichen Probelauf mit einigen dritten und vierten Klassen in diesem Jahr wird es 2016 den Informatik-Biber auch für die Klassen 3 und 4 der Grundschulen geben.

Mehr Zahlen rund um den Informatik-Biber 2015 finden Sie hier.




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