Internationaler Ruhm für den Biber

Von links nach rechts: Judith Bishop, Microsoft Research, Wolfgang Pohl, BWINF-Geschäftsführer, Valentina Dagiene, Bebras-Gründerin, Carlo Ghezzi, Informatics Europe. Quelle: Faculty of Informatics, Vienna University of Technology (TU Wien)

Die Bebras-Gemeinschaft, zu der auch der bundesweite Informatik-Biber zählt, ist international ausgezeichnet worden. Die weltweit agierende Initiative ist der Gewinner des „Informatics Europe 2015 Best Practices in Education Award“. Jährlich wird der Preis von Informatics Europe, dem Verband der Informatikinstitute an europäischen Universitäten, ausgelobt und von Microsoft Research gesponsert. Schauplatz der feierlichen Zeremonie, die im Rahmen der "2015 European Computer Science Summit" stattfand, war Wien. Prof. Valentina Dagiene, Bebras-Gründerin und Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Bundesweiten Informatikwettbewerbe und Verfasser der Bewerbung um den Preis, nahmen die Auszeichnung entgegen.

„Bebras International Challenge auf Informatik und Computational Thinking" ist eine internationale Initiative, die es sich seit als mehr als zehn Jahren auf die Fahne geschrieben hat den Informatiknachwuchs zu fördern, aber auch Talente aufzuspüren und durch die Teilnahme am Wettbewerb zu motivieren, das eigene Talent weiter zu entwickeln. In Litauen im Jahr 2004 gegründet, verzeichnete Bebras in 2014 knapp eine Million Teilnehmer aus 31 Ländern, darunter 24 europäische.

„Bebras wurde für den enormen Erfolg des Projektes rund um die Etablierung der Informatik und der Förderung einer positiven Einstellung gegenüber Informatik in Schulen vieler Ländern ausgewählt", kommentiert Steve Furber, Professor an der University of Manchester und Vorsitzender des diesjährigen Preiskomitees. Insgesamt waren zehn Institutionen nominiert worden, gegen die sich Bebras durchgesetzt hat. Von März bis August 2015 wählte ein internationales Expertenteam in einem komplexen Bewertungsverfahren die Favoriten aus.


Logo GI Logo Frauenhofer Logo Max Planck Institut Logo BMBF