Knuffige Auszeichnung verschickt: Kuschel-Biber ist begehrt

Frisch verpackt sind sie nun auf dem Weg zu ihrem Ziel, die plüschigen Biber, die sich inzwischen als begehrte Auszeichnung unter Biber-Schulen einen Namen gemacht haben. Er ist etwas Besonderes. Mit seinen knapp 40 Zentimetern Körpermaß und gerade mal 360 Gramm Fliegengewicht zählt er nicht zu den schwer gewichtigen Auszeichnungen, auch nicht zu den wichtigsten.

Knuffige Auszeichnung für engagierte Schulen

Aber die Überraschungen in den Paketen, die jetzt die Bonner Geschäftsstelle der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) verlassen und Ziele in ganz Deutschland erreichen, werden sicherlich einen Ehrenplatz in den Schulen bekommen. Zu Recht. Denn der Plüsch-Biber verkörpert nicht nur detailgetreu sein grafisches Vorbild, den Informatik-Biber, sondern stellt auch ein besonderes Engagement in den Vordergrund: einigen Schulen in Deutschland ist es gelungen, Teilnehmer aus dem Informatik-Biber zu motivieren, am Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) teilzunehmen. Sind mindestens fünf Biber-Teilnehmer zum ersten Mal beim BwInf dabei, ist dies für die Bonner Organisatoren eine Auszeichnung wert.

467 Biber-Kids sind jetzt beim BwInf dabei
Waren es 2014 noch 303 Schüler, sind es beim jüngsten Schülerwettbewerb 467 Biber-Schülerinnen und -Schüler, die zum ersten Mal beim Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) dabei sind. Insgesamt gelang es 23 Schulen mindestens fünf Biber-Kids zur Teilnahme am BwInf zu motivieren, 13 der Schulen zum ersten Mal. Sie erhalten neben einer Urkunde auch den knuffigen Biber als Auszeichnung. Die verbleibenden zehn können sich über einen Pokal freuen.

Den Plüsch-Biber ziert ein Holzmedaillon, die Inschrift „Biber goes BwInf“ verweist auf den großen Schritt vom Einstiegswettbewerb zum bundesweiten Wettstreit. BWINF möchte die jungen Menschen motivieren, ihr Interesse und Können im Bereich Informatik unter Beweis zu stellen. Viele begeistern sich zunehmend für Informatik, je mehr sie sich mit der Thematik auseinandersetzen. Sie entdecken, dass Informatik mehr ist als das bloße Programmieren, erleben, dass durch die alltägliche Nutzung des Internets Informatik Einzug in sämtliche Lebenswelten hält. Umso wichtiger ist, dass Schüler, die begeistert am Informatik-Biber teilnehmen, diese Motivation nutzen und sich und ihr Können weiter ausprobieren. 

"Wir möchten  die im Informatik-Biber entdeckten Talente weiter fördern, und das geht am besten über eine Teilnahme am Bundeswettbewerb. Wir wünschen uns, dass der Plüsch-Biber an den Schulen einen guten Platz bekommt und so erinnern hilft, dass auch Informatik-Talente kontinuierlich gefördert werden müssen,“ erläutert BWINF-Geschäftsführer Wolfgang Pohl die Idee.

Selfies mit dem Biber sind beliebt
Seit einem Jahr gibt es den Biber auch als Kuscheltier und die große Resonanz hat selbst das BwInf-Team überrascht: Ob auf Messen, bei Vorträgen oder Tagungen, der Biber kommt sehr gut an - bei Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen. Verkäuflich ist er nicht, man muss ihn sich verdienen. Doch einen kleinen Trost gibt es: Selfies sind erlaubt und auch die werden immer wieder von großen und kleinen Biber-Fans nachgefragt.


Logo GI Logo Frauenhofer Logo Max Planck Institut Logo BMBF